22.04.2026

  • Schwierige Generalprobe für Dennis Fetzer bei den 24h Qualifiers
  • Dennis Fetzer: „Viele Faktoren können wir nur bedingt beeinflussen.“

Vom 14. bis 17. Mai bestreitet Dennis Fetzer das ADAC RAVENOL 24h Nürburgring 2026 mit dem Aston Martin Vantage GT3 EVO von Walkenhorst Motorsport. Nach dem wetterbedingten Ausfall von NLS1 startete der 24-Jährige mit einem Klassenpodium bei NLS2 erfolgreich in die Nordschleifen-Saison. Weitere wichtige Rennkilometer unter Wettbewerbsbedingungen blieben ihm durch die schwierigen Umstände bei den ADAC 24h Qualifiers jedoch verwehrt. Im Interview spricht er über sein neues Team, den herausfordernden Saisonstart und blickt auf das 24-Stunden-Highlight voraus.

Dennis, du fährst dieses Jahr zum ersten Mal mit Walkenhorst Motorsport und dem Aston Martin auf der Nürburgring-Nordschleife. Wie sind deine ersten Eindrücke?
„Sehr positiv. Nachdem der erste NLS-Lauf ausgefallen war, habe ich bei NLS2 mein erstes Rennen mit Walkenhorst Motorsport bestritten. Ich habe mich von Beginn an wohlgefühlt und als Team haben wir schnell zusammengefunden. Der Aston Martin Vantage GT3 EVO hat über das gesamte Wochenende hinweg gut funktioniert. Alle haben einen großartigen Job gemacht, und so konnten wir direkt unser erstes Klassenpodium feiern. Das hat gezeigt, dass in unserem Paket definitiv Potenzial steckt.“

Die ADAC 24h Qualifiers sollten als Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen dienen. Das Samstagsrennen dauerte nur 25 Minuten, sonntags seid ihr gar nicht erst gestartet. Was heißt das für dich?
„Sportliche Themen sind an diesem Wochenende in den Hintergrund gerückt. Der tragische Zwischenfall am Samstag hat uns alle sehr mitgenommen. Danach war an Fahren nicht mehr zu denken. Am Sonntag wollten wir dann zumindest noch einmal sauber durchkommen und weitere Kilometer sammeln. Leider konnten wir wegen eines technischen Defekts das zweite Rennen nicht bestreiten. Das ist natürlich ein Rückschlag, weil es die letzte echte Testchance vor dem 24h-Rennen war. Gerade in dieser Konstellation wäre es wichtig gewesen, unter Rennbedingungen noch mehr Erfahrung mit dem Aston Martin zu sammeln.“

Mit welchem Gefühl gehst du nun in das 24-Stunden-Rennen?
„Ich kenne die Nordschleife und das 24h-Rennen inzwischen gut und weiß, welche Herausforderungen auf uns zukommen. Jetzt gilt es, die Trainingssessions am Donnerstag bestmöglich zu nutzen, um Set-up, Abläufe und die Zusammenarbeit im Team weiter zu schärfen. Zudem konnten ja auch viele andere Teams nicht ihr geplantes Testprogramm fahren. Wir haben schnelle Fahrer, ein erfahrenes Team und ein gutes Auto. Deshalb freue ich mich sehr darauf und bin zuversichtlich, dass wir beim Rennen erfolgreich sein können. Am Ende spielen bei einem 24h-Rennen extrem viele Faktoren eine Rolle, die wir nur bedingt beeinflussen können. Wenn wir sauber durchkommen, das Timing passt und wir von technischen Problemen verschont bleiben, ist auf der Nordschleife alles möglich.“

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15.04.2026

  • Zwei Rennen als Generalprobe für das 24-Stunden-Rennen
  • Dennis Fetzer: „Wir wissen, dass die Pace stimmt.“

Am kommenden Wochenende reist Dennis Fetzer mit Rückenwind zu den ADAC 24h Qualifiers, den Läufen vier und fünf der Nürburgring Langstrecken-Serie 2026. Nach dem umkämpften zweiten Platz in der Klasse SP9 Pro-Am bei NLS2 ist das Ziel klar gesteckt: der nächste Angriff auf das Podium – diesmal mit Blick nach ganz oben.

Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Felipe Fernandez Laser und Mateo Villagomez wird der 24-jährige Gießener erneut im Aston Martin Vantage GT3 EVO #35 von Walkenhorst Motorsport antreten. Für das Trio gilt es nun, bei den zwei vierstündigen Rennen am Samstag und Sonntag die starke Form zu bestätigen, um sich im hochklassig besetzten Feld der GT3-Fahrzeuge im Spitzenbereich zu etablieren.

Gleichzeitig werden die beiden Läufe als letzte Bewährungsprobe vor dem legendären ADAC RAVENOL 24h Nürburgring genutzt. Denn im Gegensatz zu den regulären Läufen der NLS wird am offiziellen Qualifikationswochenende die 24h-Variante des Nürburgrings befahren. Das Layout mit insgesamt 25,378 Kilometer Streckenlänge entspricht auch der Konfiguration des 24-Stunden-Eifelklassikers von 14. bis 17. Mai.

Die Kombination aus anspruchsvoller Nordschleife und schneller Grand-Prix-Strecke mit wechselnden Wetterbedingungen kommt Dennis Fetzer entgegen: Zuletzt startete er 2024 bei den ADAC 24h Qualifiers, wo ihm mit dem Mercedes-AMG GT3 zwei Klassensiege in der SP9 Pro-Am gelangen. Mit einem guten Ergebnis können er und seine Teamkollegen wichtige Daten und ausreichend Selbstvertrauen für das Motorsport-Highlight nächsten Monat sammeln.

Das erste Qualifying findet am Samstag, 18. April, um 8:30 Uhr statt. Beim Vier-Stunden-Rennen am Abend um 17:30 Uhr wird rund die Hälfte der Zeit im Dunkeln absolviert. Am Sonntag, 19. April, beginnt das Qualifying bereits um 8:15 Uhr. Rennstart ist um 13:00 Uhr.

Dennis Fetzer: „Die Qualifiers sind für uns ein extrem wichtiges Wochenende und die letzte Standortbestimmung vor dem 24-Stunden-Rennen. Diese Streckenkombination des Nürburgrings stellt noch einmal andere Anforderungen, darauf wollen wir uns bestmöglich einstellen und zwei saubere Rennen fahren. Nach dem starken Ergebnis zuletzt wissen wir, dass die Pace stimmt. Wenn alles passt, können wir in unserer Klasse definitiv um die vorderen Plätze fahren.“

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24.03.2026

  • Zweiter Rang für Dennis Fetzer in der SP9 Pro-Am bei NLS2
  • Dennis Fetzer: „Ein starkes Ergebnis, auf dem wir aufbauen können.“

Beim ersten Einsatz im Aston Martin Vantage GT3 EVO von Walkenhorst Motorsport sicherte sich Dennis Fetzer gemeinsam mit seinen Teamkollegen Felipe Laser und Mateo Villagomez auf Anhieb ein Klassenpodium in der Nürburgring Langstrecken-Serie. Mit Platz zwei in der SP9 Pro-Am gelang dem Trio ein starker Einstand.

Nach der wetterbedingten Absage des ersten Saisonlaufs präsentierte sich der Nürburgring am vergangenen Wochenende bei Sonnenschein und milden Temperaturen von seiner besten Seite. Ein hochkarätig besetztes Starterfeld nutzte das Rennen zur Vorbereitung auf das Saisonhighlight im Mai – die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring. Im 90-minütigen Qualifying, das von mehreren Code-60-Phasen geprägt war, hatten es die Teams schwer, optimale Rundenzeiten zu setzen. Auch der Aston Martin Vantage GT3 EVO mit der Startnummer #35 und Dennis Fetzer am Steuer kam nicht über Startplatz 25 hinaus. Dennoch zeigte sich das Fahrertrio fest entschlossen, im Rennen Boden gutzumachen.

Nach dem Start des vierstündigen Rennens behauptete sich der Aston Martin im dichten Feld und arbeitete sich kontinuierlich nach vorne. Fehlerfreie Stints sowie starke Boxenstopps ermöglichten es der #35, Position um Position gutzumachen. Nach dem letzten Boxenstopp hatte das Fahrzeug bereits rund zehn Plätze im Gesamtklassement gewonnen und lag auf Rang drei in seiner Klasse. Dennis Fetzer, der unter anderem den finalen Stint übernahm, eroberte in der Schlussphase Platz zwei in der SP9 Pro-Am. Nach 29 Runden wurde der Aston Martin Vantage GT3 EVO auf einem starken 15. Gesamtrang abgewinkt, was gleichzeitig Rang zwei in der SP9 Pro-Am-Kategorie bedeutete. Aufgrund einer nachträglichen Zeitstrafe gegen einen Mitbewerber rückte das Team im Gesamtklassement noch auf Platz 14 vor. Damit krönt Dennis Fetzer seinen ersten Einsatz für Walkenhorst Motorsport mit einem Podiumsergebnis auf der wohl anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt.

Am 11. April steht der nächste Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie auf dem Programm – erneut über die Distanz von vier Stunden.

Dennis Fetzer: „Wir sind sehr happy mit dem Ergebnis – vor allem, nachdem wir im Qualifying etwas Pech mit den Code-60-Phasen hatten. Das Auto hat sehr gut funktioniert und das Team hat über das gesamte Wochenende einen hervorragenden Job gemacht. Ein großer Dank geht auch an meine Teamkollegen, die eine starke Leistung gezeigt haben. Auf diesem Ergebnis können wir definitiv aufbauen, um optimal auf das 24h-Rennen vorbereitet zu sein.“

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