Dennis Fetzer zeigt Kampfgeist bei NLS 7

  • Überzeugender Auftritt von Dennis Fetzer im Aston Martin von Walkenhorst auf der Nordschleife
  • Dennis Fetzer: „Die Pace im Vergleich zu den Top-Autos war wieder voll da und ich habe mich im Auto sehr wohlgefühlt.“

Am vergangenen Wochenende ging es für Dennis Fetzer auf die Nürburgring-Nordschleife. Beim siebten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie am 1. August trat der Gießener mit seinem Team Walkenhorst Motorsport an der Seite von Christian Krognes im Aston Martin Vantage GT3 Evo in der SP9 Pro-Klasse an. Ein starkes Qualifying versprach ein Top-Resultat, das durch einen technischen Defekt allerdings erneut verhindert wurde.

Bei traumhaften Bedingungen mit Sonnenschein und rund 25 Grad präsentierte sich die Eifel am Samstag bereit für das KW 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen. Nach einem guten Trainingstag am Freitag sowie einem überzeugenden Qualifying mit Startplatz sechs, blickte Fetzer voller Hoffnung auf das sechsstündige Rennen. Bereits nach drei Runden allerdings die bittere Erkenntnis, das ein technischer Defekt seinen Aston Martin Vantage GT3 erneut ausbremste und eine längere Reparaturpause nötig werden würde.

Walkenhorst Motorsport kämpfte unermüdlich, um das Auto so schnell wie möglich wieder auf die Strecke zu schicken und das Rennen zumindest als Testfahrt zu nutzen. Dies verzögerte sich aufgrund eines weiteren Problems jedoch erneut. Sobald der 25-jährige Gießener mit repariertem Auto zurück im Geschehen war, zeigten die Rundenzeiten, was ohne Probleme möglich gewesen wäre. Das Duo sah die karierte Flagge schließlich mit 27 absolvierten Runden außerhalb der Wertung.

Für Fetzer geht es nun in eine kurze Sommerpause in der Nürburgring Langstrecken-Serie. Der achte und neunte Lauf der NLS finden am 12. und 13. September statt. Am Samstag und Sonntag werden jeweils zwei Vier-Stunden-Rennen ausgetragen.

Dennis Fetzer: „Ich finde leider langsam keine Worte mehr für unsere Pechsträhne in diesem Jahr. Das Paket, gemeinsam mit Christian, wäre dieses Wochenende definitiv vorhanden gewesen. Die Pace im Vergleich zu den Top-Autos war auch wieder voll da und ich habe mich im Auto sehr wohlgefühlt. Das Team analysiert noch, woher der Defekt kurz nach Rennstart kam. Ich versuche nun, das Positive zu sehen, bleibe motiviert und hoffe, dass wir beim nächsten Rennen endlich mit einem Top-Ergebnis unser Potenzial unter Beweis stellen können.“